Der hohe Heizölpreis und veraltete, ineffektive Heizungssysteme sorgten im letzten Winter dafür, dass sehr viel Geld buchstäblich verbrannt wurde. Zudem belasteten die unnötigen CO2-Emissionen die Atmosphäre. Die häufig notwendige Heizungsmodernisierung ist für Hausbesitzer eine gute Gelegenheit, den Energieträger zu wechseln. Moderne Holzpellet-Heizungen sind genau so automatisiert wie Öl- oder Gasheizungen und sparen gegenüber fossilen Brennstoffen rund 40 Prozent der Heizkosten.
Da die Mini-Brickets ohne chemische Bindemittel aus Resten der Holzbe- und -verarbeitung hergestellt werden, sind sie ein günstiger und umweltfreundlicher Brennstoff. "Holzpellet-Heizungen sind eine Zukunftstechnologie. Ökonomie und Ökologie passen perfekt zusammen", erklärt Wilfried Schneider, Energieexperte beim Holzabsatzfonds. "Holzheizungen sind sehr emissionsarm, sie setzen lediglich das CO2 frei, das im Holz gespeichert ist." Deshalb wird der Einbau von Holzheizungen in Deutschland staatlich gefördert, zum Beispiel von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und vom Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle.
Für den Wechsel des Heizungstyps sei der Sommer die ideale Jahreszeit, so der Holzabsatzfond. In den warmen Monaten sei es unproblematisch, für kurze Zeit auf die Heizung zu verzichten und die Handwerksbetriebe seien weniger ausgelastet. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Heizungssysteme: von Einzelöfen bis zu vollautomatisierten Zentralheizungen.
Weitere Infos: www.infoholz.de.