Frühlingszeit ist Gartenzeit. Allerorten wird im Frühling wieder gepflanzt, gesät und gejätet – immer häufiger auf biologische Art. Denn auch ohne massive Eingriffe und umweltschädliche Chemie kann man sein blühendes Wunder erleben.
Das Geheimnis des Biogartens ist seine natürliche Vielfalt. Hier werden nicht einzelne Pflanzen aufgepäppelt, sondern es wird im Ganzen gedacht. Biologisch gärtnern heißt, die natürlichen Stoff- und Energieströme im Ökosystem Garten optimal zu nutzen. In der Praxis bedeutet das, den Boden zu schonen und mit organischen Düngemitteln anzureichern – am besten mit eigenem Kompost.
Beim Pflanzenschutz setzen Biogärtner auf Nützlinge und sanfte Alternativen. So frisst ein einziger Marienkäfer täglich bis zu 60 Blattläuse, ein Spatzenpaar vertilgt im Sommer einen ganzen Eimer Schadinsekten.
Auch die Auswahl „guter Nachbarn“ hilft, Schädlinge und Krankheiten fern zu halten. Knoblauch wirkt unter Erdbeeren oder Rosen beispielsweise gegen Pilzbefall.
Und wenn gespritzt werden muss, dann stehen im Biogarten sanfte Mittel wie Schmierseife, Pflanzenjauchen oder Schneckenfallen bereit.
Ein vielfältiger Biogarten lebt von der attraktiven Gestaltung. Ebenso wichtig ist es, naturnahe Lebensräume für attraktive Pflanzen und nützliche Tiere zu schaffen.
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter www.verbraucher.org.
(Quelle: Verbraucher Initiative e.V.)