Für alle allergiegefährdeten Menschen ist eine gesunde Wohnumgebung wichtig, die Allergieauslöser wie Schimmelpilze, Keime und Hausstaubmilben eindämmt. „Naturbelassene Holzoberflächen wirken antibakteriell, Keime können auf ihnen nicht wachsen“, erklärt dazu Heino von Rantzau von der Initiative Pro Massivholz e.V. „Außerdem ist Holz antistatisch, was besonders für Hausstauballergiker wichtig ist.“ Denn Oberflächen, die sich elektrisch aufladen, ziehen aufgewirbelten Staub an. Leicht zu reinigende Holzfußböden verringern die Staubbelastung weiter.
Bei gereizten Atemwegen, einem typischen Allergiesymptom, ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 55 Prozent optimal. Holz als Baustoff und Möbelmaterial fördert dieses Wohlfühlklima, indem es bei Bedarf überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt oder an die Raumluft abgibt. Schimmelpilze – oft Auslöser von Allergien – können bei dieser Luftfeuchtigkeit nicht gedeihen. Regelmäßiges Lüften mit einer Anlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung oder durch drei Mal tägliches Stoßlüften unterstützt ein allergikergerechtes Raumklima. In Holzhäusern ist Schimmelbildung übrigens nicht zu befürchten, denn die guten Dämmeigenschaften des Holzes schützen vor kalten feuchten Raumecken, dem Lebensraum der Schimmelpilze.
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